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Ein Projekt des:
GIMK Greifenberger Institut für Musikinstrumentenkunde
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Mechanik der Poesie I – Besaitete Tasteninstrumente des 15.-19. Jahrhundert
Die Orgel ist ein die europäische Kultur begleitendes, und prägendes Musikinstrument. Seit der Antike hat dieses Instrument seine Aktualität nicht verloren.
Auf staunenswerte Weise ist die Orgel wandlungsfähig. Entweder als Neubau für eine bestimmte Epoche, oder als – an die neuen Bedürfnisse –angepasste großtechnische Anlage. In der Orgel wird höchster technischer Anspruch und seine Durchführung, mit der Idee reiner Poesie und religiösem Zweck verbunden. Die Herzen zum Herrn erheben, dem Gesang der Gemeinde „von der herrlich gestimmten, der Orgel“ Stütze und Richtung zu geben, sind die Aufgaben der „Königin der Instrumente“ im Barock.
Diese Epoche behandelt diese Webseite in exemplarischen Beispielen. Nicht der Anspruch auf Vollständigkeit hat die Auswahl der Instrumente und Musikbeispiele bestimmt, sondern der Wunsch, in die Geschichte der Idee einzuführen, die das Wesen der komplexen technischen und poetischen Meisterwerke bestimmt. Statik, Feinmechanik und der Regelkreis der Windströme werden in der Orgel zum reinen Klang, zum Zweckbestimmten im Barock, wo Musik die Glorie der Gotteserkenntnis ausdrückt oder dem Wort der Verkündigung gleichgestellt wird.
Die Ideengeschichte dieses Instruments beginnt nicht erst im Barock, und hat bis in unsere Tage zu immer neuem Verständnis seiner Möglichkeiten geführt.
(Autor: Helmut Balk)
Die Inhalte dieses Website wurden der Multimedia-DVD-ROM "Mechanik der Poesie II – Die Orgel im 17. und 18. Jahrhundert" entnommen. Weitere Informationen unter www.greifenberger-institut.de
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